Die TOP 10 der Si-Fi Filme/Serien
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Platz 1

Under the Dome

Serie   Staffeln: 2 / Episoden: 26
Brittany Robertson, Mike Vogel, Aisha Hinds
   
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Platz 2

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Kinofilm  Länge: 162 Minuten
Sam Worthington, Zoë Saldaña, Sigourney Weaver
   
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Platz 3

Alien 3

Kinofilm  Länge: 114 Minuten
Sigourney Weaver, Charles Dance, Charles S. Dutton
   
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Platz 4

PLANET DER AFFEN: Revolution

Kinofilm  Länge: 0 Minuten
Gary Oldman, Andy Serkis, Terry Notary
   
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Platz 5

The Man from Earth

Kinofilm  Länge: 87 Minuten
David Lee Smith, Tony Todd, Annika Peterson
   
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Falling Skies

Serie   Staffeln: 4 / Episoden: 42
Noah Wyle, Moon Bloodgood, Will Patton
   
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Lucy

Kinofilm  Länge: 89 Minuten
Scarlett Johansson, Morgan Freeman
   
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Platz 8

The Purge: Anarchy

Kinofilm  Länge: 103 Minuten
Frank Grillo, Carmen Ejogo, Zach Gilford
   
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Platz 9

Fringe

Serie   Staffeln: 5 / Episoden: 100
Anna Torv, Joshua Jackson, John Noble
   
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Life on Mars

Serie   Staffeln: 1 / Episoden: 17
Jason OMara, Michael Imperioli, Harvey Keitel
   

Planet der Affen: Prevolution

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Planet der Affen: Prevolution (Orginaltitel: Rise of the Planet of the Apes)

(Originaltitel: Rise of the Planet of the Apes) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2011 von Regisseur Rupert Wyatt. Der Film basiert lose auf dem Roman Der Planet der Affen des französischen Schriftstellers Pierre Boulle und den verschiedenen Verfilmungen des Themas seit den 1960ern. Er erzählt eine vom Roman und der Filmreihe abweichende Vorgeschichte darüber, wie die Affen zur dominanten Spezies auf der Erde werden konnten.

Kurzbeschreibung:
Der junge Wissenschaftler Will Rodman arbeitet seit langer Zeit an einem Heilmittel gegen Alzheimer. Fuer seine Versuche eines potenziell wirksamen Mittels greift er auf Tierver- suche mit Affen zurueck. Einer dieser Affen, Caesar, spricht stark auf einen der Wirkstoffe an und wird immer schlauer. Um den Affen vor seinen vermeintlich boesen Kollegen zu schuetzen, nimmt ihn Rodman mit nach Hause, nicht ahnend, dass er damit den ersten Schritt der Revolution der Affen auf den Weg gebracht hat.
 
Kinofilm  Länge: 105 Minuten        
Land/Jahr: USA, 2011;              
Regie: Rupert Wyatt
Handlung:
Der junge Wissenschaftler Will Rodman entwickelt eine Gentherapie die, mit Hilfe eines Virus namens ALZ-112, Alzheimer heilen soll. Da sein Vater Charles Rodman zusehends an Demenz leidet, steht Will unter besonderem zeitlichem Druck, einen wissenschaftlichen Fortschritt zu erzielen. Die nötigen Versuchsprobanden sind Affen, darunter auch die Schimpansin Bright Eyes, deren Name von der durch das Medikament hervorgerufenen Veränderung der Augenfarbe herrührt.
Während einer Produktdemonstration für den Vorstand des Pharmaunternehmens, mit dem Ziel Versuche an Menschen beginnen zu dürfen, entkommt Bright Eyes aus ihrem Gefängnis und verwüstet das Labor, bevor sie letztendlich vor den Augen der Vorstandsmitglieder erschossen wird. Trotz deutlicher Wirkungen, die ALZ-112 auf die Intelligenz der Affen hat, stoppt Wills Vorgesetzter Jacobs, auf Grund der Flucht und der katastrophalen "Vorstellung" vorm Vorstand, die Versuche und ordnet an, alle Affen einzuschläfern.
Bei den Aufräumarbeiten im Labor wird ein neugeborenes Schimpansenjunges entdeckt. Bright Eyes war offensichtlich nur deshalb derart aggressiv, da sie ihr Baby schützen wollte. Will nimmt den kleinen Schimpansen heimlich mit nach Hause, weil der mit der Tötung der Affen beauftragte Tierpfleger sich weigert das Baby umzubringen und er selbst es auch nicht über sich bringt. Auf Vorschlag seines Vaters Charles nennt er das Junge Caesar. Kurze Zeit später stellt er fest, dass Bright Eyes überraschenderweise ihre Intelligenz an Caesar weitervererbt hat.
Verzweifelt durch die fortschreitende Demenz seines Vaters verabreicht ihm Will heimlich ALZ-112, wodurch sich sein Gesundheitszustand sofort verbessert. Caesar entwickelt während seines Heranwachsens in den nächsten fünf Jahren enorme geistige Fähigkeiten und Will betrachtet ihn beinahe als eine Art Sohn. Will lernt die Tierärztin Caroline Aranha kennen und lebt mit ihr zusammen. Die beiden besuchen mit Caesar mehrmals das Muir Woods National Monument mit seinen Redwoodbäumen, wo dem Schimpansen deutlich wird, dass sein eigener Status eher dem eines Haustieres gleicht. Will zeigt ihm daraufhin das Gebäude seiner Geburt und erzählt ihm von seiner Mutter.
Als Caesar einen Streit zwischen Wills Vater und seinem Nachbarn Hunsiker beobachtet, greift er in die Auseinandersetzung der beiden ein, wird aggressiv und verletzt Hunsiker. Daraufhin wird durch Gerichtsbeschluss verfügt, dass das Tier in John Landons privatem Tierheim für Primaten untergebracht wird. Dort werden er und die anderen Affen von Landons Sohn Dodge gequält.
Mit der Zeit verschlechtert sich Charles' Gesundheitszustand wieder und Will muss feststellen, dass Charles' Immunsystem Antikörper gegen das Virus gebildet hat. Will erzählt Jacobs, um ihn zur weiteren Forschung an einem verbesserten Virus zu überreden, von der "Heilung" der Demenz und einer gesteigerten Intelligenz beim Menschen. Jacobs ist begeistert von den Gewinnaussichten und ordnet weitere Tests mit Affen an. Will entwickelt daraufhin das gasförmige und verbesserte Medikament ALZ-113, doch Charles verweigert die Verabreichung und stirbt.
Will besticht John Landon, um Caesar wieder mit nach Hause nehmen zu können. Doch Caesar entschließt sich, zu bleiben und die dortigen Affen bei einem Aufstand anzuführen. Um sie ebenfalls intelligent werden zu lassen, schleicht er sich aus dem Primatenheim, besorgt sich nachts in Wills Haus heimlich das neue Medikament und behandelt seine mitgefangenen Artgenossen damit.
Der Ausbruch aus dem Primatenheim gelingt, sie stürmen die Forschungseinrichtung und befreien die dort gehaltenen Affen sowie weitere Artgenossen aus einem Zoo. Jacobs erfasst die Situation und lässt die Polizei gezielt Jagd auf den Anführer Caesar machen. Dieser will die Affen über die Golden Gate Bridge in den nahegelegenen Wald führen. Auf der Brücke kommt es zum finalen Kampf zwischen der Polizei und den Affen, bei dem Caesar bemüht ist, die Tötung von Menschen zu verhindern. Doch neben mehreren Polizisten stirbt auch Jacobs, als dieser unter Duldung von Caesar vom ersten Testschimpansen des ALZ-113 umgebracht wird.
Die Affenhorde entkommt in den Wald. Will folgt ihnen und möchte Caesar zu sich nach Hause zurückzuholen, um ihn dort beschützen zu können. Caesar, der mittlerweile sprechen kann, sagt ihm aber, dass er bereits „zuhause ist“.
Unbemerkt von den Wissenschaftlern hat das neue ALZ-113 Nebenwirkungen, die für Menschen – nicht aber für die Affen – tödlich sind. Das Virus verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion. Hunsiker wurde von Wills Labormitarbeiter Franklin angesteckt und als Pilot verteilt er die Krankheit über die Welt.


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Kritik:
„Damit entsteht eine neue Flüssigkeit im Übergang zwischen den realen und den digitalen Anteilen der Bilder. Überdies ist Andy Serkis, der Schauspieler, der wie kein zweiter die Möglichkeiten und Herausforderungen des Performance-Capture-Agierens erfasst hat, mittlerweile perfekt in seiner Darstellung (und man mag sich schon vor einer Andy-Serkis-haftigkeit aller Mischwesen im US-Kino fürchten). In ‚The Rise of the Planet of the Apes‘ sind digitale und fotografische Repräsentanten so ebenbürtig und miteinander verwoben wie Menschen und Affen.“– Georg Seeßlen - Die Tageszeitung[7]
„Nun ist es allerdings ein weiter Weg von Burtons Desaster zur visionären Kultreihe. ‚Planet der Affen: Prevolution‘ liegt irgendwo dazwischen. Manchmal übertreibt die Geschichte der medikamentengetriebenen Evolution ein bisschen zu sehr, und das tut dem Film nicht gut. Wirklich spektakulär ist hingegen Cäsar. Gespielt (falls man das bei einem CGI-Makeover noch sagen kann) von Peter Jacksons Monster-Wunderwaffe Andy Serkis. Dieser Boris Karloff 2.0 hat einst Gollum in ‚Der Herr der Ringe‘ und dem Riesenaffen in ‚King Kong‘ so viel Menschlichkeit verpasst, dass der Zuschauer tatsächlich für eine Zeit lang die Spezialeffekte vergessen konnte. Auch Serkis’ Cäsar ist zuweilen gespenstisch gut. Vor allem die Augen zeigen, wie weit die Effekte mittlerweile tatsächlich sind.“– Sophie Albers - Stern[8]
„Caesar ist intelligent, aber nicht stark. Der Aufstand ist eine Sache der Organisation – der Regisseur Rupert Wyatt hat so etwas schon einmal in seinem Debüt ‚The Escapist‘ gezeigt. In ‚Prevolution‘ atmet die Mobilisierung der unterdrückten Artgenossen bis hin zu einer grandios inszenierten Schlacht mit der Polizei auf der Golden Gate Bridge ein revolutionäres Pathos, einen gerechten Zorn, der unwiderstehlich mitreißt. Dem im Kino zu Tode gefeierten, uramerikanischen Superhelden-Individualismus setzt ‚Prevolution‘ die Kraft der unterdrückten Massen entgegen. So entwirft dieses großartige Science-Fiction-Märchen eine politische Perspektive – man hätte sie in einem solchen Film nie und nimmer erwartet.“– Peter Uehling - Frankfurter Rundschau[9]
„Im Vorfeld dachte man unweigerlich, dass ein erneuter Aufguss der ‚Planet der Affen‘-Saga wohl nicht viel mehr als ein Indiz der Ideenflaute Hollywoods sein kann. Was sollte denn auch aus der alten Primatenparabel noch an narrativem Mehrwert gezogen werden, das nicht bereits im dystopischen Klassiker ‚Planet of the Apes‘ (1968) oder den damaligen, charmant-alarmistischen Fortsetzungen zu finden war? [..] Und obendrein noch ein dermaßen bemühtes Wortspiel im deutschen Titel, das vor allem nach schlimmer Brainstorming-Flaute in der Werbeagentur klingt. Nein, hier erwartete man keine Überraschungen, schon gar keine positiven. Umso erstaunlicher die Erkenntnis, dass ‚Planet der Affen: Prevolution‘ – oder ‚Rise of the Planet of the Apes‘ – entgegen aller Vorbehalte zu den überzeugendsten Science-Fiction-Filmen der letzten Jahre zählt.“– David Kleingers - Der Spiegel[10]
„Eigentlich ist ‚Planet der Affen – Prevolution‘ eine einfache Geschichte: Jemand greift, wie so oft in den Szenarien der Science-Fiction, nach der Weltherrschaft. Diesmal aber nicht Zombies oder Außerirdische, sondern Affen. Und das Besondere ist, dass man ihnen die Weltherrschaft sogar gönnt – am Ende des Films, wenn man gelernt hat, dass sie ohnehin die besseren Menschen sind. […] Denn ‚Prevolution‘ ist durchaus didaktisch gemeint. Der Film will eine Botschaft anbringen, die zwar durch Tricks und Action etwas codiert wird, aber keinen womöglich ironischen Schlenker duldet: Der Mensch hat seinen Untergang verdient. Das sieht man hier an seiner Gier nach Geld und Ruhm, an seiner Konzentration auf den eigenen Vorteil, vor allem aber sieht man es daran, wie er andere Primaten behandelt.“– Doris Kuhn - Süddeutsche Zeitung[11]
„Die spannende Vorgeschichte der Ende der 1960er-Jahre entstandenen Kinofilmserie bietet eine interessante Neuinterpretation des Sujets. Geschickt verbinden sich anrührendes Familiendrama und eine spannende, auf Primaten gespiegelte „Spartacus“-Geschichte mit Anleihen beim Katastrophenfilm zum dichten, klugen Genrefilm, in dem überzeugende Darsteller und vorzügliche Computereffekte einige logische Schwächen ausgleichen.“– Lexikon des Internationalen Films[12]
Quellenangaben:
Wikipedia