Die TOP 10 der Si-Fi Filme/Serien
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Under the Dome

Serie   Staffeln: 2 / Episoden: 26
Brittany Robertson, Mike Vogel, Aisha Hinds
   
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Platz 2

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Kinofilm  Länge: 162 Minuten
Sam Worthington, Zoë Saldaña, Sigourney Weaver
   
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Platz 3

Alien 3

Kinofilm  Länge: 114 Minuten
Sigourney Weaver, Charles Dance, Charles S. Dutton
   
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Platz 4

PLANET DER AFFEN: Revolution

Kinofilm  Länge: 0 Minuten
Gary Oldman, Andy Serkis, Terry Notary
   
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The Man from Earth

Kinofilm  Länge: 87 Minuten
David Lee Smith, Tony Todd, Annika Peterson
   
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Falling Skies

Serie   Staffeln: 4 / Episoden: 42
Noah Wyle, Moon Bloodgood, Will Patton
   
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Lucy

Kinofilm  Länge: 89 Minuten
Scarlett Johansson, Morgan Freeman
   
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Platz 8

The Purge: Anarchy

Kinofilm  Länge: 103 Minuten
Frank Grillo, Carmen Ejogo, Zach Gilford
   
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Platz 9

Fringe

Serie   Staffeln: 5 / Episoden: 100
Anna Torv, Joshua Jackson, John Noble
   
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Life on Mars

Serie   Staffeln: 1 / Episoden: 17
Jason OMara, Michael Imperioli, Harvey Keitel
   

12 Monkeys

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12 Monkeys (Orginaltitel: Twelve Monkeys)

(Originaltitel Twelve Monkeys) ist ein Science-Fiction-Film von Terry Gilliam aus dem Jahr 1995. Als Vorlage für das Drehbuch diente der französische Kurzfilm Am Rande des Rollfelds (La Jetée, 1962) von Chris Marker, der wiederum durch den Hitchcock-Klassiker Vertigo – Aus dem Reich der Toten inspiriert ist. Nach eigenen Angaben sah Gilliam Am Rande des Rollfelds erstmals bei der Premiere von 12 Monkeys, als er als Vorfilm gezeigt wurde.[1] Sowohl für Bruce Willis als auch für Brad Pitt markierte der Film einen wichtigen Schritt, um auch als Charakterdarsteller in künstlerisch anspruchsvollen Werken wahrgenommen zu werden.

Kurzbeschreibung:
Im Jahr 2035 haben die Überlebenden des grossen Virus von 1997 Zuflucht im Untergrund gefunden. Eine anonyme Autorität schickt den Gefangenen James Cole in die Vergangenheit, um den Ursprüngen des Virus auf die Spur zu kommen. Cole landet prompt im Irrenhaus. Dort lernt er den übergeschnappten Umweltfanatiker Goines kennen, der mit seiner Armee der 12 Monkeys einen spektakulären Terrorakt plant.
 
Kinofilm  Länge: 129 Minuten        
Land/Jahr: USA, 1995;              
Regie: Terry Gilliam
Handlung:
Im Jahr 2035
Die Handlung des Films beginnt im Jahr 2035. Durch eine Virus-Pandemie in den Jahren 1996 und 1997 sind über fünf Milliarden Menschen gestorben, nur knapp ein Prozent der Menschheit hat die Katastrophe überstanden. Die Überlebenden haben sich unter die Erde zurückgezogen, wo sie abgeriegelt von der Außenwelt unter erbärmlichen Umständen leben. Wissenschaftler versuchen, durch die Einsätze „Freiwilliger“ mehr über das Virus zu erfahren.
James Cole ist ein solcher Freiwilliger. Er gilt als gefährlicher Verbrecher und ist inhaftiert. Nachdem er unbeschadet Proben von der Erdoberfläche geholt hat, wird ihm ein Straferlass angeboten, wenn er durch eine Zeitreise in das Jahr 1996 das noch nicht mutierte Originalvirus und den oder die Urheber des Virus findet. Zur Persönlichkeit von Cole gehört auch der Umstand, dass er seit seiner Kindheit unter Flashbacks leidet: In seinen Träumen sieht er wiederholt Bruchstücke einer Schießerei in einem Flughafengebäude.
Im Jahr 1990
Im Rahmen seiner Mission findet sich Cole – durch ein Versehen der Wissenschaftler – zunächst im Jahr 1990 wieder. Dort erklärt man ihn wegen seiner Aussagen über seine Herkunft und die bevorstehende Pandemie ohne Umschweife für verrückt und steckt ihn in eine Nervenheilanstalt, wo er unter starke Medikamente gesetzt wird und kaum einen klaren Gedanken fassen kann. In der Anstalt lernt er den tatsächlich wahnsinnigen Jeffrey Goines kennen.
Um seinen Auftraggebern im Jahr 2035 eine Nachricht auf einer Voicemailbox zu hinterlassen, bittet er um einen Anruf. Schließlich wird sein Gesuch erhört; die ihm bekannte Telefonnummer stellt sich allerdings als noch nicht gültig heraus. Aufgrund einer Verwechslung wird Cole dennoch zurück in die Gegenwart des Jahres 2035 geholt. Dort kann er glaubhaft erklären, nicht für den Fehler verantwortlich zu sein, und erhält daraufhin von den Wissenschaftlern eine zweite Chance zu einer Reise ins Jahr 1996.
Während des Ersten Weltkriegs und im Jahr 1996
Jedoch landet Cole bei seiner zweiten Zeitreise durch einen erneuten Fehler der Wissenschaftler zunächst mitten im Grabenkrieg des Ersten Weltkrieges. Dort wird er von einer Kugel am Bein verwundet. Schließlich wird er – ohne erneuten Aufenthalt im Jahr 2035 – unmittelbar in das Jahr 1996 versetzt.
Nach seiner Ankunft trifft Cole erneut auf Jeffrey Goines, der mittlerweile nicht mehr in psychiatrischer Behandlung ist. Er stellt fest, dass Goines eine der Führungspersonen der Gruppe Armee der 12 Monkeys ist. Cole, der bereits 2035 auf Hinweise auf die 12 Monkeys gestoßen ist, gelangt nun zu der Überzeugung, die Gruppe sei für die Viren-Pandemie verantwortlich, weil Goines’ Vater, ein bekannter Wissenschaftler, eine virologische Forschungseinrichtung betreibt. Cole glaubt, dass Jeffrey Goines sich auf diesem Wege Zugang zu den Virenstämmen verschaffen konnte, und fürchtet zudem, er habe ihn 1990 unabsichtlich selbst auf die Idee gebracht, die Menschheit auszurotten.
Immer noch im Jahr 1996 entführt Cole die Psychiaterin Dr. Kathryn Railly, die ihn bereits 1990 in der Nervenheilanstalt kennengelernt hat und dementsprechend für geistesgestört hält. Die Ärztin entfernt ihm die Kugel, die seit seiner Reise in die Zeit des Ersten Weltkrieges in seinem Bein steckt. Trotz entsprechender Bemühungen kann Cole sie jedoch zunächst nicht davon überzeugen, dass die von ihm vorausgesagte Viren-Katastrophe wirklich eintreffen wird. An psychischem Stress leidend, beginnt Cole nun, auch selbst an seiner Botschaft zu zweifeln.
Während der Dauer der Entführung der Psychiaterin beschäftigen sich die Medien unter anderem mit dem Fall eines vermissten Jungen. Cole äußert gegenüber der Psychiaterin, dass er sich an diesen Vorfall noch aus der Zeit seiner Kindheit erinnere. Er habe damals durch diese Geschichte zum ersten Mal Angst empfunden – hinterher habe sich jedoch herausgestellt, dass sich der Junge aus Spaß lediglich in einem Stall versteckt habe.
Außerdem sucht Cole Jeffrey Goines’ Vater, den Virologen, auf, um von ihm das Originalvirus zu erhalten. Sein Anliegen scheitert. Anschließend wird Cole von seinen Auftraggebern gegen seinen Willen erneut ins Jahr 2035 zurückgeholt.
Zurück im Jahr 2035
Zurück im Jahr 2035 ist Cole mittlerweile selbst von seiner Geisteskrankheit überzeugt und nimmt die Wissenschaftler, die sich mit ihm beschäftigen, nicht mehr ernst. Er kann sie jedoch davon überzeugen, ihn nochmals ins Jahr 1996 zu schicken, indem er ihnen vortäuscht, nunmehr das Originalvirus zurückbringen zu wollen. In Wirklichkeit möchte er jedoch nur aus der unangenehmen Welt des Jahres 2035 entschwinden, um im Jahr 1996 – an der Seite von Dr. Railly – seine Geisteskrankheit behandeln zu lassen.
Erneut im Jahr 1996
Die Psychiaterin hat zwischenzeitlich die aus Coles Bein entfernte Kugel mit dem Ergebnis untersuchen lassen, dass sie tatsächlich aus dem Ersten Weltkrieg stammt. Sie entdeckt zudem sein Bild in einem Lehrtext über einen Fall von Geisteskrankheit an der Front des Ersten Weltkriegs. Als in den Nachrichten über den im Brunnen gesuchten, aber in einer Scheune versteckten Jungen berichtet wird und sich Coles Version damit bewahrheitet, ist Dr. Railly von seiner Geschichte überzeugt. Nachdem Cole wieder im Jahr 1996 angekommen ist, beabsichtigt er, sich freiwillig verhaften und seine vermeintliche Geisteskrankheit behandeln zu lassen. Als er Dr. Railly aufsucht, versucht sie ihn davon abzuhalten. Sie erklärt ihm, dass seine Geschichte, auch wenn sie ihm bislang niemand geglaubt habe, doch der Wahrheit entspreche.
Cole ist hin- und hergerissen, entschließt sich aber zu guter Letzt, nicht mehr ins Jahr 2035 und ein Leben unter der Erde zurückzukehren. Da ihm ein Obdachloser mitgeteilt hat, dass auch er zurückgeschickt wurde und seine Zähne von den Wissenschaftlern des Jahres 2035 mit einer Art Peilvorrichtung ausgestattet seien, zieht er sich selbst seine Backenzähne.
Cole und Dr. Railly versuchen nun, gemeinsam die Gruppe 12 Monkeys aufzuhalten. Da beide nicht mehr sicher sind, was Realität ist und was nicht, ruft Dr. Railly die von Cole genannte Voicemailbox-Nummer an. Dort erreicht sie jedoch nur den Anrufbeantworter einer Teppichreinigungsfirma. In der Überzeugung, dass die Geschichte also doch nicht wahr sein könne, erzählt sie eher aus Spaß von der Armee der 12 Monkeys. Genau über diesen Anrufbeantworter gelangt nun aber Dr. Raillys Nachricht ins Jahr 2035. Die Wissenschaftler haben sie dort seinerzeit Cole vorgespielt. Als Cole nun Dr. Railly den genauen Text der Nachricht vorspricht, ist dies der endgültige Beweis, dass Coles Geschichte von seiner Zeitreise stimmt und dass die angekündigte Pandemie bald Realität werden muss.
Fatalistisch ergeben sich beide ihrem Schicksal und wollen noch ein letztes Mal ans Meer reisen, welches Cole noch nie mit eigenen Augen gesehen hat. Auf dem Weg zum Flughafen stehen die beiden in einem langen Verkehrsstau, weil frei umherlaufende Wildtiere den Verkehr blockieren. Sie erkennen, worum es der Armee der 12 Monkeys überhaupt ging, nämlich um die Befreiung der Zootiere. Mit einer Verbreitung von Viren hatte diese Gruppierung nichts im Sinn. Man ist die ganze Zeit auf der falschen Spur gewesen.
Beim Betreten des Flughafens erkennt Cole das Gebäude aus seinen Träumen wieder. Er ruft noch einmal bei der Nummer des Anrufbeantworters an, versucht, den Fehler mit den 12 Monkeys aufzuklären, und gibt an, nicht mehr ins Jahr 2035 zurückkommen zu wollen. Wenig später begegnet er jedoch einem seiner Zellengenossen aus dem Jahr 2035. Dieser übergibt ihm eine Waffe und teilt ihm mit, dass er aufgrund Coles Telefonaufzeichnung geschickt wurde, um „die Frau“ (vermutlich Dr. Railly) zu töten. Cole soll seinen Auftrag doch noch ausführen. Als er gerade fragen will, wen er eigentlich erschießen soll, wird er von Dr. Railly weggezogen, die unterdessen in Dr. Peters, dem offensichtlich wahnsinnigen Assistenten von Jeffrey Goines’ Vater, den wahren Urheber der Katastrophe erkannt hat. Dr. Peters möchte alle großen Städte der Welt besuchen, um dort das Virus freizusetzen. Cole versucht ihn aufzuhalten, scheitert jedoch und wird von den Sicherheitsbeamten des Flughafens erschossen, als er mit gezogener Waffe den Fanatiker verfolgt. Dr. Peters hat derweil bereits bei der Kontrolle unbemerkt die erste Probe des Virus freigesetzt und damit die Katastrophe ausgelöst. Cole stirbt in den Armen von Dr. Railly, beobachtet vom jungen Cole, der nunmehr – ohne es zu wissen – seinem eigenen zukünftigen Tod zusieht. Dr. Railly erkennt ihn und schenkt ihm ein Lächeln.
Als Dr. Peters ins Flugzeug steigt, sitzt neben ihm eine der Wissenschaftlerinnen aus der Zukunft, die Cole ins Jahr 1996 geschickt haben. Sie fängt mit ihm ein Gespräch an und stellt sich ihm als Versicherungsagentin vor. Der Film lässt offen, wie die Begegnung zwischen der Wissenschaftlerin und Peters ausgeht und zu welchem Zweck sie erfolgt.


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Kritik:
„Als eine Art apokalyptischer Fiebertraum voller Anspielungen, aber wenig konkrete Bezüge inszeniert. Das Interesse an der labyrinthischen Story wird durch die Exzentrik der visuellen Gestaltung mehr erstickt als gefördert.“– Lexikon des internationalen Films[2]
„Monumentales, nahezu hypnotisches Leinwand-Gemälde. Im wahrsten Sinne aufregend.“– Cinema (03/1996)
„Wie schon in ‚Brazil‘ (1985) entwickelt Terry Gilliam (‚Fear and Loathing in Las Vegas‘) ein verstörendes und visuell opulentes Zukunftsszenario, das die Probleme der Gegenwart auf phantastische Weise überhöht. Für das Drehbuch ließen sich Janet und David Peoples (Oscar-Nominierung für ‚Erbarmungslos‘) von Chris Markers Kurzfilm ‚La Jetée‘ (’62) inspirieren.“– TV Spielfilm[3]
Quellenangaben:
Wikipedia